Bayerische Oberlandbahn

Behinderte Fahrgäste

Tipps für behinderte Fahrgäste 

Um geh- und sehbehinderten Fahrgästen die Benutzung der BOB möglichst leicht zu machen, wurde jeweils ein Zugang zu den Bahnhöfen mit einer Rampe versehen. Auf den Stationen selbst weist ein Sehbehindertenleitsystem aus Rillensteinen den Weg. Zusätzlich wurde beim Umbau der Bahnsteige im Oberland ein niveaugleicher Ein- und Ausstieg für den Integral geschaffen. Im Mehrzweckraum sind gleich neben der Tür mobile Rampen angebracht, die Rollstuhlfahrer/innen für ihren Zu- und Ausstieg nutzen können. Hier ist auch entsprechender Platz für Rollstühle geschaffen worden, kenntlich gemacht durch ein Piktogramm neben der Tür. Direkt neben dem Mehrzweckraum finden Sie auch die Toilette, die rollstuhlgerecht gebaut wurde. Darüber hinaus finden Sie in Holzkirchen eine behindertengerechte Aufzugsanlage, die eine Verbindung zu allen Bahnsteigen schafft. Weitgehend automatische Ansagen in den Zügen weisen Sehbehinderte auf den nächsten Halt des Zuges und auf die Ausstiegsrichtung hin. Nur zwischen Warngau und Lenggries fehlt diese Zusatzinformation, weil die Züge an manchen Stationen nicht einheitlich rechts oder links neben dem Bahnsteig halten, sondern je nach dem wie die Betriebslage es gerade erfordert.

Weitere Links:

www.behindertenkompass.de

www.freizeitkompass-barrierefrei-toelzerland.de

www.mobilitaetsportal.info

Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V.

www.reisen-ohne-barrieren.eu

www.Arbeitskreis-Behinderte.de  
 
Tag der offenen Tür für behinderte Menschen war erfolgreich
 
Auf Initiative der Bayerischen Oberlandbahn hatten BOB, RVO und AST behinderte Menschen zu einem Tag der offenen Tür in Holzkirchen eingeladen. Rund 50 Betroffene und Angehörige nutzten das Angebot zur Information und zu Gesprächen. Die BOB diskutierte über die Maßnahmen und Umbauten, die sie in den letzten Jahren bereits durchgeführt hat, und über weitere Möglichkeiten, das Angebot für behinderte Menschen zu optimieren. RVO und AST standen ebenfalls den Besuchern Rede und Antwort über behindertenfreundliche Nutzung ihrer Verkehrsmittel.
 
Die Veranstaltung richtete sich sowohl an blinde und sehbehinderte sowie hör- und mobilitätsbehinderte Menschen und fand in Zusammenarbeit mit den Bezirksverbänden München und Rosenheim des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes e. V., den kommunalen Behindertenbeauftragten und dem Landesverband Bayern der Gehörlosen statt. Eine Gebärdendolmetscherin unterstützte die Gespräche.
 
 
BOB stattet Integrale noch behindertengerechter aus

Die Bayerischen Oberlandbahn verbesserte für sehbehinderte und blinde Fahrgäste den Innenraum der Integrale. In den Zügen wurden die Wegweiser sowie die Bedienung der Toilette als taktile Zeichen dargestellt, sodass sich Fahrgäste den Weg zur 1. Klasse, zu den Sitzplätzen für behinderte Menschen und zur Toilette ertasten können.

Vor allem der Schließ-, Öffnungs- und Verriegelungsmechanismus der Toilettentür wurde ebenfalls mit taktilen Zeichen und zusätzlich mit Blindenschrift versehen.

Darüber hinaus hat die BOB eine Servicebroschüre und ein Hörbuch für sehbehinderte und blinde Menschen herausgegeben, um das Reisen mit der BOB zu erleichtern. Broschüre und Hörbuch sind direkt bei der BOB erhältlich. 

Zuletzt aktualisiert 03.06.2009