Bayerischer ÖPNV-Ehrenpreis
Bayerischer ÖPNV-Ehrenpreis an Heino Seeger verliehen
Der Ehrenpreis 2004 für besondere persönliche Verdienste um den ÖPNV in Bayern erhielt der Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn, Heino Seeger. Der damalige Verkehrsminister Dr. Otto Wiesheu überreichte die Auszeichnung am 15. März beim Bayerischen Nahverkehrskongress.
In einer Pressemeldung des Ministeriums hieß es, dass sich die Bayerische Oberlandbahn in den vergangenen Jahren zu einem Vorzeigeunternehmen entwickelt hat und mit 13.500 Fahrgästen pro Tag befördert sie mittlerweile mehr als doppelt so viel wie ursprünglich prognostiziert. Maßgeblichen Anteil am Erfolg hat BOB-Chef Heino Seeger, der das Unternehmen 1999 in einer schwierigen Phase übernommen hat. Seinen persönlichen Einsatz für den bayerischen Schienennahverkehr honoriert der Freistaat mit dem ÖPNV-Ehrenpreis. Seeger ist der zweite Ehrenpreisträger nach dem Fahrgastverband Pro Bahn.
Der Bayerische ÖPNV-Preis wird alle zwei Jahre verliehen. Er ehrt Leistungen und Lösungen, die in den vergangenen Jahren zu einer Steigerung der Qualität im bayerischen ÖPNV geführt haben. Die Preisträger werden von einer Jury ausgewählt, in der Vertreter des Bayerischen Verkehrsministeriums, der Bayerischen Eisenbahngesellschaft, der Industrie- und Handelskammer und von Verbänden aus den Bereichen Bus und Bahn sitzen. Die Preisträger erhalten einen eigens hierfür geschaffenen Pokal, der mit seiner aufsteigenden Form die Dynamik des bayerischen ÖPNVs und mit der Uhr den BAYERN-TAKT versinnbildlicht.
Die niederbayerische Gäubodenbahn, der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg und die Vogtlandbahn haben ebenfalls die Auszeichnung des Freistaats verliehen bekommen. "Wir honorieren damit attraktive Konzepte im bayerischen ÖPNV. Sie sollen Vorbild und Ansporn zugleich für andere bayerische Regionen sein", erklärte Bayerns Verkehrsminister Otto Wiesheu.
Zuletzt aktualisiert 02.08.2008