Bayerische Oberlandbahn

Das Kuppel-/Flügelprinzip

Eine der Besonderheiten der Oberlandbahn ist das Kuppel- und Flügel-Prinzip des Integrals. Mit diesem können umsteigefreie Verbindungen von München ins Oberland bzw. umgekehrt realisiert werden, und das sieht in der Praxis so aus: Der Zug verlässt München Hauptbahnhof meist als 3-teilige Garnitur. Diese wird in Holzkirchen getrennt, ein Zugteil fährt Richtung Bayrischzell, die verbleibenden zwei Traktionen bis Schaftlach, wo sie nochmals geteilt werden – nach Tegernsee und Lenggries. Auf dem Rückweg kuppeln die Integrale wieder entsprechend zusammen. Möglich wird dies durch die automatische Mittelpufferkupplung, die ein schnelles Aneinanderfügen und Trennen der einzelnen Integral-Triebzüge ermöglicht.

Dabei ist es natürlich wichtig, - wenn Sie von München ins Oberland fahren – dass Sie darauf achten, in den Teil des Zuges einzusteigen, der zu Ihrem Zielbahnhof fährt. Wenn Sie also beispielsweise von München nach Bad Tölz wollen, müssen Sie in das Zugteil nach Lenggries einsteigen. Die automatischen Anzeigen über den Einstiegtüren des Integrals weisen Sie auf den richtigen Triebzug hin. Außerdem sind auf den Bahnsteigen in München Hbf, Donnersbergerbrücke, Harras, Siemenswerke und Solln Wagenstandsanzeiger angebracht, aus denen Sie für den jeweiligen Zug die entsprechende Reihung entnehmen können. Und natürlich helfen Ihnen auch unsere BOB-Fahrgastbetreuer/innen.

In der Regel ist der erste Triebzug einer 3-fach-Traktion der Bayrischzeller, der zweite der Lenggrieser und der dritte der Tegernseer. Aus betrieblichen Gründen kann es jedoch vorkommen, dass sich die Reihenfolge verändert. Achten Sie bitte daher auch immer auf die Ansagen und schauen Sie sicherheitshalber auf die Anzeige über der Tür, wenn Sie einsteigen.

Zuletzt aktualisiert 17.08.2007